Ballonfahren
Endloch konnte ich Heißluftballon fahren. Der Reimar, mein Kollege aus der Leitstelle in Ravensburg, hatte Zeit und Lust. Somit bin ich mit meiner Freundin und dem Joey von Eglofs aus zu einer Ballonfahrt aufgestiegen. Wobei der Joey noch nicht mal die Landung abwarten konnte und mit seinem Fallschirm vorher aus dem Korb gesprungen ist. Es war herrlich, aber seht selbst…
Hier die Werbung für den Reimar
> www.bsc-voralpenland.de
Hier der Streckenverlauf dank GPS Tracking festgehalten
Solferino – was ist das…?
So erging es mir als ich gehört habe, dass einige aus der DRK Bereitschaft Ravensburg nach Solferino fahren wollten. Das liegt in Italien bekam ich gesagt – hm, das klingt doch nett. Ist ja nur ums Eck. Kurzum habe ich das gefährliche Halbwissen Portal Wikipedia angeschaut und war schon etwas schlauer geworden. Es war also der Henry Dunant der damals Zeuge der Schlacht von Solferino geworden war, welche die blutigste militärische Auseinandersetzung seit der Schlacht von Waterloo war. Das was er damals gesehen hatte veranlasste ihn dazu ein Buch zu schreiben, welches die Grundlage für die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurde. Und in Solferino erinnert man sich nun somit jedes Jahr an diese Schlacht von Solferino. Bei dieser Schlacht wurden ca. 20.000 Soldaten getötet und ca. 40.000 verwundet. Wenn man sich diese Zahl vorstellt, verbunden mit der Tatsache, dass es damals keine Versorgung für diese Menschen gab, ist es fast nicht vorstellbar das dies erst 150 Jahre her ist. Noch heute werden Knochen und Überreste der Soldaten rund um Solferino gefunden.
So treffen sich nun jedes Jahr Mitglieder des DRK und Roter Halbmond Bewegung aus der ganzen Welt. Diese bunte Mischung und die Tatsache das alle Menschen sich dort nur aus einem Grund treffen, weil sich anderen Menschen helfen möchten ist eine tolle Grundlage für ein schönes Event. Somit war für mich klar, dass ich dort auch hinfahren werde.
So sind wir letzten Donnerstagabend mit 2 Fahrzeugen gen Solferino aufgebrochen. Die Fahrt über die Nacht war gut, da es so schön kühl war, keine LKWs unterwegs sind und wir ein wenig dösen konnten. Am Morgen angekommen bezogen wir das Zelt im großen Camp der Croce Rossa Italiana (CRI) = DRK in Italien. Das Camp und alles Drumherum war sehr gut organisiert und schon fast luxuriös ausgestattet. Die Tage verbrachten wir am Gardasee mit Baden, Essen, Tretboot fahren und allem anderen möglichen. Abends hielten wir uns im Camp auf und tauschten uns mit den vielen anderen DRK ´lern aus der ganzen Welt aus. Es wurde auch ein reger Tauschhandel für Uniformen und Teilen davon betrieben. Ich selbst bin jetzt stolzer Besitzer eines blauen Croce Rossa Italiana Polo Hemd. Am Samstagabend gab es den großen Fackellauf auf der Strecke Solferino nach Castiglione delle Stiviere. Diesen Weg wurden die vielen Verletzte und Verwundete transportiert. Der Fackelauf war sehr beeindruckend, da er aus einer 3km langen Menschenmasse bestand. Anschließend ging es am nächsten Morgen zurück in die Heimat.
Ich freue mich schon aufs nächste Jahr.
Hier noch ein paar wie ich finde schöne Impressionen aus dem Jahr 2009
Endless Summer….
Viel Zeit ist vergangen seit dem letzten Blogeintrag. Leider fehlte mir die Lust und die Zeit das Erlebte nieder zu schreiben. Der Winter ist schon lange vorbei. Somit auch die Superzeit auf den Pisten der schönen Alpen. Doch jetzt ist er ja endlich da. Der langersehnte Sommer 2010. Mit knackigen 30 Grad starteten wir dieses Wochenende. Wollen wir mal abwarten, ob es auch so ein guter Fußballsommer wie 2008 werden wird. In der hiesigen Oberschwabenhalle gibt es ein großes Public Viewing. Doch vermutlich werden wir in der örtlichen Feuerwache die Spiele verfolgen. Bin gespannt ob das Fußballfieber wieder wie bei der letzten EM um sich greifen wird. Da fällt mir ein, den 25.06.2008 habe ich damals im Schloßhof Bad Pyrmont beim Public Viewing verbracht. Es war das Halbfinalspiel gegen die Türkei. Das war fast der letzte Tag in der alten Heimat und es war für mich eine geniale riesen Abschiedsparty, die mir den Abschied nicht leichter gemacht hat. Doch es ist nicht so, dass ich mich hier nicht ebenso gut aufgehoben fühle. Das gute Gefühl hat mich bis heute nicht verlassen, das richtige gemacht zu haben. Auch Patricia fühlt sich immer noch sehr wohl und ist wesentlich entspannter, aufgrund der geringeren Arbeitsbelastung in der Klinik. Wir haben die ersten warmen Sommertage intensiv genutzt und wieder Neuland bewandert und auch mal einen Abstecher zum Affenberg in Salem gemacht. Das war sehr witzig zwischen den Affen zu spazieren und sie zu füttern. Bilder dazu gibts weiter unten. Was kommt noch diesen Sommer. Im Juli werde ich zu einem Klassentreffen nach Cuxhaven fahren. Dort habe ich vor 17 Jahren das letzte mal meine Schulkameraden gesehen. Das wird sicher sehr witzig werden. Im August schauen Patricia und ich das Musical „Die schwarzen Brüder“ am schönen Walensee in der Schweiz an. Gefolgt vom Xavier Naidoo Konzert auf der Seebühne in Bregenz. Und Ende des Jahres ist Kaya Yanar in der Stadt. Da schauen wir auch mal rein. Das wird schonmal alles sicher sehr gut werden.
Auf der Dienststelle ist auch gut etwas zu tun. Seit dem 01.06.2010 unterstützen wir mit einem Disponenten tagsüber unsere Nachbarleitstelle in Sigmaringen, mit der wir schon seit Jahren virtuell vernetzt sind. Somit sind sie zur Tageszeit mit einem 2.ten Disponenten besetzt. Auch die Zusammenführung wird somit weiter vorangeführt. Ich freu mich auf unsere gemeinsame Zukunft.
Auf dem Weg zum Klassentreffen Ende Juli werde ich noch den ein oder anderen Stop in Deutschland einlegen. Ich versuche so ein paar alte Freunde die quer in Deutschland verteilt wohnen, zu besuchen. Wenn jemand das Bedürfniss hat mich zu sehen, meldet euch. Ich würd mich freuen.
Skiwochenende Ischgl und Serfaus
Letztes Wochenende ging es mit ein paar Kameraden von der Feuerwehr Ravensburg zum Skifahren nach Ischgl und Serfaus. Wir starteten früh morgens und fuhren direkt auf die Piste nach Samnaun und Ischgl. Es erwartete uns ein riesiges Skigebiet welches nicht allzu überlaufen war. Wir hatten somit einen stahlblauen Himmel über uns und jede Menge breite und bestens präparierte Pistenkilometer vor uns. Es war ein Hochgenuß bei diesem Wetter die Pisten runter zu donnern. Leider stürzte direkt vor uns ein Snowboarder als wir gerade im Funpark über ein paar Schanzen fuhren. Der Ärmste hatte sich eine Unterarmfraktur und eine LWS Prellung, fraglich Fraktur zugezogen. Glücklicherweise war er gut ansprechbar. Da war es nur verständlich das wir ihn bis zum eintreffen der Pistenrettung betreut und einen ersten orientierenden Bodycheck gemacht hatten. Leider war es ein Bulgare und sprach nur gebrochen Englisch. Interessant war dann das Equipment der Pistenrettung. Auf die Ansage das wir jetzt das Skidoo fahren wollten, bekamen wir leider eine Absage. Hmmm… Nach einem langen Tag auf der Piste ging es dann nach Pfunds in unser Hotel. Dort gabs ein köstliches 5 Gänge Menü. Der Chef des Hotels war wie sich herausgestellt hat der ehemalige stellv. Kommandant der Feuerwehr in Pfunds. Das fiel uns nur auf weil es im Hotel ein Floriansstüble gab. In das hat er uns dann eingeladen wo wir einen vergnüglichen unterhaltsamen Abend hatten. Die nächsten 2 Tage fuhren wir auf den Pisten von Serfaus. Bei ebenso bestem Wetter und Pistenverhältnissen. Auch hier gab es einen Funpark. Und ich konnte es nicht lassen diesen ein wenig zu testen. Auch wenn ich noch lange kein Profi auf den Brettern bin, klappte der ein oder andere Sprung ganz gut. Das macht riesen Spaß und ich glaube bei den nächsten malen muß ich das noch intensivieren. Lediglich einmal bin ich ordentlich gestürzt und musste meine Skier wieder einsammeln. Abends ging es dann noch in die Hexenalm. Schlussendlich ein Superwochenende. Gesamt gesehen hatten wir nur einen Ausfall körperlich – einer bekam eine ordentliche Grippe und vom Material her hatten wir nur ein paar Skistöcke (meine
) die von einem Lift zerstört wurden und ein Skischuhausfall, der notdürftig repariert werden konnte. Diese Woche ist Nachtdienst angesagt. Und dann gehts ins freie Wochenende. Ich freu mich drauf….

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